Schloss Plön
Das Wahrzeichen Plöns, das man von allen Anfahrtswegen zu Lande und zu Wasser schon von weitem sieht, entstand während des Dreißigjährigen Krieges im Zeitraum von 1633 - 1636. Der Plöner Herzog Joachim Ernst ließ an der Stelle der alten nutzlos gewordenen Burg ein Backsteinschloss errichten. Seinen weißen Anstrich erhielt das Schloss im 18. Jahrhundert unter dem dänischen König Christian VIII.
Das Schloss Plön diente um die Jahrhundertwende der Erziehung der Söhne von Kaiser Wilhelm II sowie als Kadettenanstalt für das Offizierskorps der preußischen Armee. In der Zeit des Nationalsozialismus diente es als Nationalpolitische Erziehungsanstalt (NAPOLA).
Nach dem Verkauf des Plöner Schlosses durch die Landesregierung an die gemeinnützige Fielmann-Akademie im Januar 2002 wurde das Schloss grundlegend saniert und nach sorgsamer Rekonstruktion in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege unter Einbeziehung des örtlichen Handwerks nach drei Jahren wieder eröffnet. Seit 2005 schult die Fielmann Akademie als öffentliche Ausbildungsstätte der deutschen Augenoptik auf Schloss Plön jährlich mehr als 6.000 Augenoptkier und Augenoptikerinnen.
Bei regelmäßigen Führungen können die rekonstruierte Kapelle, der Rittersaal und die herzoglichen Gemächer besichtigt werden. Der Rittersaal wird für die klassische Konzertreihe "Schlosskonzerte" genutzt.
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