Radfahren in Friedrichstadt an der Eider, © Jan-Christoph Schultchen / TA.SH

Eider-Treene-Sorge Radweg

Durchatmen im Herzen Schleswig-Holsteins

Der 240 km lange Eider-Treene-Sorge Radweg führt durch das größte Niederungsgebiet Schleswig-Holsteins. Flüsse, Wiesen, Wälder, Moore und Kanäle prägen die Landschaft dieser Region. Zwischen den Städten Husum, Heide, Schleswig und Rendsburg schlängelt sich die Route durch intakte unberührte Natur, entlang, an Flussufern, die seltenen Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum bietet.
In den kleinen Dörfern mit ihren reetgedeckten Fachwerkhäusern scheint die Zeit stillzustehen. Hier, im Herzen Schleswig-Holsteins, finden Sie Ruhe und Entspannung und erleben vom Fahrrad eine faszinierende Naturkulisse.

Nützliche Infos

Querverbindungen und „Städtezubringer“ nach Husum, Schleswig, Rendsburg und Heide ermöglichen kleine Abstecher in die Städte und ins Umland. In Bargen und Hohn kann man sich an Sommerwochenenden mit einer kleinen Fahrrad- und Personenfähre auf traditionelle Weise über die Eider setzen zu lassen.
Bummeln Sie durch die schmalen Gassen in Friedrichstadt oder besuchen Sie das Schulhausmuseum in Hollingstedt. Im Mai, zum Ende der Brutzeit können Storchenfreunde das Schlüpfen und Aufwachsen der Jungtiere im NABU-Institut in Bergenhusen am Bildschirm live verfolgen. Tierisches Vergnügen verspricht auch der Falkenhof Schalkholz. Nach alter Tradition werden hier Greifvögel wie Falken, Eulen und Adler für die Jagd abgerichtet. Besucher dürfen ihr Können bestaunen.
Wer mehr über die Entstehung der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge erfahren möchte, sollte sich einen Besuch im NaTourCentrum Lunden nicht entgehen lassen. Familien ist ein Besuch im neu eröffneten Natur- und Umweltzentrum in Hohn zu empfehlen. Dort können im Otterfreigehege die possierlichen Tiere täglich bei der Fütterung beobachtet werden.

An- und Abreise

Anschluss an die Deutsche Bahn haben die Städte Husum, Heide, Schleswig und Rendsburg sowie Lunden und Friedrichstadt. Die Züge fahren stündlich und nehmen Fahrräder mit.

Wegbeschaffenheit und Schwierigkeitsgrad

  • Der Eider-Treene-Sorge-Radweg verläuft über gut ausgebauten Wirtschaftswege, Nebenstraßen und Radwegen abseits des Autoverkehrs.
  • In den Niederungsgebieten sowie in der nordfriesischen und dithmarscher Marsch im Westen ist die Strecke weitgehend eben. Steigungen sind insbesondere in der Geestlandschaft im östlichen Teil der Route zu erwarten.
  • Der Radweg ist komplett mit diesem Schild beschildert.
  • Zahlreiche Informationstafeln am Wegesrand bieten Auskünfte über die Region, die Flusslandschaft sowie die Tier- und Pflanzenwelt.
  • Die Strecke ist einfach zu befahren und für Anfänger, Familien mit Kindern sowie Langstreckenfahrer gut geeignet.

Rast und Übernachtung

Entlang des Eider-Treene-Sorge Radweges gibt es gemütliche Restaurants und romantische Bauernhofcafés, in denen müde Radfahrer neue Kraft für die Weiterfahrt schöpfen können.
Rundreisende finden ein breites Angebot an Übernachtungsbetrieben. Ganz nach Wunsch haben Sie die Wahl zwischen Privatzimmern und Hotels, Campingplätzen, Jugendherbergen und Ferienwohnungen. Oder vielleicht ist der „Urlaub auf dem Bauernhof“ oder eine Übernachtung in der Heuherberge das richtige für Sie? Hier finden Sie Übernachtungsmöglichkeiten in der Region: www.bettundbike.de
Sie können sich die Radunterkünfte auch im Radroutenplaner anzeigen lassen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.eider-treene-sorge.de.

Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland e.V.
Dorfstr. 8
24963 Tarp
Tel.: 04638-898404
Fax: 04638-898405
eMail: info@tourismus-nord.de
Internet: www.tourismus-nord.de

Eider-Treene-Sorge GmbH
Eiderstraße 5
24803 Erfde/Bargen
Tel.: 04333/992490
Fax: 04333/992499
eMail: info@eider-treene-sorge.de
Internet: www.eider-treene-sorge.de

Die Tour startet in Friedrichstadt und führt durch die Orte Süderstapel, Schwabstedt, Hollingstedt, Bergenhusen, Börm/Alt Bennebek, Föhrden/Hohn, Lexfähre, Tellingstedt, Schalkholz, Hennstedt und Lunden. Von dort geht es zurück zum Ausgangspunkt.