Radfahren mit Blick auf die Ostsee, © www.ostsee-schleswig-holstein.de© www.ostsee-schleswig-holstein.de

Grenz­rou­te

Willkommen im hohen Norden

Die 130 km lange Grenzroute lässt Radfahrer in die Kulturhistorie der deutsch-dänischen Grenzregion eintauchen. Zwischen Nordseedeich und Flensburger Förde kreuzt die Strecke den früheren Grenzverlauf, der 80 Jahre lang den Landstrich prägte. Idyllische Wege führen Sie heute durch abwechslungsreiche Naturlandschaften. Im Westen genießen Sie die Weite der Marsch, Binnendünen und Heide charakterisieren die Geest und im Osten durchfahren Sie das eiszeitlich geprägte Hügelland. Zahlreiche Informationspunkte erzählen Ihnen kuriose, unterhaltsame und ortsbezogene Geschichten vom besonderen Leben an der Grenze.

Der 66 km lange Nord-Ostsee-Radweg ergänzt die Grenzroute als „Expressroute“ zwischen Nord- und Ostsee. 

Nütz­li­che In­fos

Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Rundflug mit dem Segelflugzeug vom Flugplatz in Aventoft. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Reisegebiet einmal von oben zu betrachten. Süderlügum ist stark vom Grenzhandel geprägt und lädt Sie zu einem Bummel durch die Geschäfte ein. Wenn Sie sich eher nach Ruhe und Entspannung sehnen, spazieren Sie durch das Naturschutzgebiet der Süderlügumer Binnendünen. Von der Aussichtsplattform haben Sie einen wunderschönen Blick über die Landschaft.

Abenteuerlustige sollten sich auf keinen Fall das „Windmillclimbing“ in Ellhöft entgehen lassen!

Zwischen Handewitt und Harrislee erleben Sie im „Naturerlebnisraum Stiftungsland Schäferhaus“ Natur und Archäologie hautnah. Markanter Endpunkt der Grenzroute ist die wunderschöne Hafenspitze in Flensburg. Das besondere Flair dieser traditionsreichen Seehandelsstadt mit ihren steilen Fördehängen und den historischen Bauwerken ist bereits aus einiger Entfernung erkennbar. Neben einer beschaulichen „Shoppingmeile“ erwarten Sie eine bunte Fülle an Ausflugszielen, wie das Schifffahrtsmuseum oder das Experimentiermuseum „Phänomenta“.

 

An- und Abreise

Die Städte Niebüll und Flensburg haben Anschluss an die Deutsche Bahn. Die Züge fahren stündlich und eine Fahrradmitnahme ist möglich.

Wegbeschaffenheit und Schwierigkeitsgrad

  • Die Route verläuft größtenteils auf kleinen, asphaltierten Wirtschaftswegen, teilweise auch auf Kieswegen abseits des Autoverkehrs.
  • Die Strecke ist größtenteils eben.
  • Die Radroute ist in Deutschland und Dänemark durchgehend, allerdings nicht einheitlich beschildert. Das Routenlogo kennzeichnet die deutschen und die dänischen Schilder.
  • Etwa 40 Informationspunkte mit Karten und Tafeln geben Auskünfte zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und erzählen unterhaltsame Geschichten aus den Regionen.
  • Die Grenzroute ist leicht zu befahren und ist auch für Anfänger und Familien mit Kindern gut geeignet.

Rast und Übernachtung

An der Grenzroute erwarten Sie zahlreiche Rastplätze sowie zehn neu errichtete Wetterschutzhütten. Teilweise sind entlang der Strecke öffentliche Toiletten vorhanden.
Zum Übernachten bieten sich Hotels und Gasthöfe, Jugendherbergen, Camping- und Naturlagerplätze an. Klassifizierte Bett+Bike-Betriebe gibt es auf deutscher und dänischer Seite. Listen der Unterkunftsbetriebe finden Sie unter www.bettundbike.de.
Sie können sich die Radunterkünfte auch im Radroutenplaner anzeigen lassen.


 

Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter www.grenzroute.de.

Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland e.V.
Dorfstraße 8
24963 Tarp
Tel.: 04638-898404
Fax: 04638-898405
eMail: info@tourismus-nord.de
Internet: www.tourismus-nord.de

 

GPS-Daten Grenzroute (115.35 kB)

 

 

Die Tour star­tet im dä­ni­schen Højer und führt Sie über Rud­bøl nach Tøn­der. Von hier aus ver­läuft der Weg süd­lich zur Gren­ze bis nach Aven­toft in Deutsch­land. Wei­ter geht’s auf deut­scher Sei­te bis nach Süd­er­lü­gum. Über Ell­höft ge­lan­gen Sie an­schlie­ßend ins dä­ni­sche Ly­der­s­holm. Von dort führt die Rou­te er­neut süd­wärts bis nach La­de­lund, dann wei­ter über Rens nach Me­del­by. Nach­dem Sie die Gren­ze aber­mals pas­siert ha­ben, er­rei­chen Sie das dä­ni­sche Får­hus. Von hier aus ist es nur noch ein Kat­zen­sprung bis nach Flens­burg.