Spaziergänger in der Landschaft des Danewerks
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Die Siedlung Haithabu an der Schlei war vom 9. bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts ein sehr einflussreicher Handelsplatz in Nordeuropa. Der dort als wichtige Handelsroute verlaufende Ochsenweg machte Haithabu zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt und zum Treffpunkt von Händlern aus der ganzen damals bekannten Welt.

Viele Handwerker exklusiver Erzeugnisse, wie Goldschmuck oder Perlen, siedelten sich dauerhaft an und entwickelten den Ort zu einer florierenden Metropole.

Sie selbst können sich in das bunte Treiben der Wikinger vor 1000 Jahren zurück versetzten. Bestaunen Sie die Rekonstruktion der imposanten Holzhäuser im Freigelände sowie die zahlreichen hier gefundenen Artefakte im Wikingermuseum Haithabu.

Luftaufnahme des Halbkreiswalls Danewerk
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Zum Land hin war Haithabu durch einen hohen Halbkreiswall geschützt, an den sich das Danewerk als Grenzbefestigung der dänischen Könige nach Süden anschloss.

Das Danewerk bestand aus Erdwällen, Gräben und Mauerwerk sowie einem Sperrwerk in der Schlei. Noch heute sind über 25 Kilometer des Walls erhalten. Weite Bereiche stehen unter Naturschutz und weisen eine besonders vielfältige Flora und Fauna auf. Im Danevirke Museum erfahren Sie mehr über den Grenzwall und die deutsch-dänische Geschichte.

Begeben Sie sich mit der ganzen Familie auf die Spuren der Wikinger. Weitere Informationen über die Weltkulturerbestätte sowie Tipps für Ihr Ausflugsprogramm erhalten Sie bei der Ostseefjord Schlei GmbH in Schleswig.

Videoblog: UNESCO Weltkulturerbe Haithabu und Danewerk

Wikinger in Schleswig – Welterbe hoch drei! Die bedeutenden archäologischen Denkmäler, die Wikingersiedlung Hatihabu und der Grenzwall Danewerk am Ostseefjord Schlei wurden 2018 in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Christoph Karrasch war vor Ort und hat beide Stätten unter die Lupe genommen.

Ihr Kontakt

Wikinger Museum Haithabu