Vor­trag: Le­ben auf Hal­lig Lan­ge­neß frü­her und heu­te

am 7. November 2021 von 14:00 bis 15:30 Uhr in Langeneß

Im Jahr 1904 hatte sich der Hamburger Kaufmann Max Broders von seinem ersparten Lehrlingsgehalt seine erste Kamera gekauft. So konnte er auf seinen vielen Reisen nach Langeneß die Bewohner der Hallig und ihr Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts fotografisch dokumentieren. Mit Hilfe dieses Bilderschatzes begeben wir uns auf eine 1,5-stündige Zeitreise an den Anfang des 20. Jahrhunderts, in eine Zeit wo der Regen im Fething gesammelt wurde, in der mit Ditten aus Kuhdung geheizt wurde und als Frauen eine Tracht beim Gang in die Kirche trugen.

Bei diesem Vortrag stellt wir das Leben auf Hallig Langeneß in Vergangenheit und Gegenwart vor. © Björn Marten Philipps© Björn Marten Philipps
Die heutige Kirche wurde 1894 auf dem alten Fundament der vorherigen Kirche errichtet. © Max Broders© Max Broders
Seit 1901 kann man via Lore nach Langeneß fahren. Heute wird statt eines Segels ein Motor genutzt. © Max Broders© Max Broders
Knapp hundert Menschen wohnen derzeit auf 17 Warften auf Langeneß nur wenige Meter über dem Meer. © Björn Marten Philipps© Björn Marten Philipps
Bis zu 20x heißt es auf den Halligen pro Jahr "Landunter". Häuser stehen hier deshalb auf Warften. © Moritz Adam© Moritz Adam
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