»Platt för hüüt un morgen«

am 26. Juni 2021 um 10:00 Uhr in Mölln

»Kannst keen Platt – fehlt di wat!« Plattdeutsch, die Regionalsprache des Nordens, gehört zur Heimat wie Matjes und Lübecker Marzipan. Zahlreiche Musikgruppen und Liedermacher benutzen engagiert die Sprache, die längst ihr verstaubtes Kleid einer alten Bauernsprache abgelegt hat und höchst modern daherkommt. Und wie steht es um die Schriftstellerei? Seit mehr als zehn Jahren kommen Niederdeutschautoren aus ganz Norddeutschland im Frühjahr nach Mölln, um ihre neuesten Geschichten und Gedichte öffentlich vorzutragen. Viele von ihnen sind in der niederdeutschen Literaturszene bereits bekannt, andere schreiben eher hobbymäßig für ein regionales Publikum ihrer Heimatorte. Diese Veranstaltung bietet ihnen ein Forum, die Werke den Schriftstellerkollegen und einem größeren Publikum vorzustellen. Die Zuhörer können das breite Spektrum der niederdeutschen Textproduktion und die Autoren hautnah erleben. Und da begegnen ihnen Heiteres und Nachdenkliches, Gereimtes und Erzähltes. Die Vortragenden kommen aus allen Gebieten, in denen Platt gesprochen wird, von Ostfriesland bis Vorpommern und von Angeln bis zum Münsterland.

Wegen der Pandemie wird das Autorentreffen – anders als sonst üblich – während des Sommers und im Innenhof des Stadthauptmannshofs stattfinden. Das wird auch Einfluss auf die Anzahl der Autoren haben, da mehrere parallellaufende Lesungen nicht möglich sind. Wie in den Vorjahren wird es auch bei diesem Autorentag ein abwechslungsreiches Programm geben.

Nähere inhaltliche Informationen erhalten Sie beim Zentrum für Niederdeutsch (ZfN), Thorsten Börnsen, Tel. 04542 / 908 29 85 oder autorendag@gmx.de.

 

http://www.kulturportal-herzogtum.de  http://www.stiftung-herzogtum.de  http://www.niederdeutschzentrum.de