Künstlergespräch Christoph Rodde

am 28. August 2021 um 18:00 Uhr in Schönberg

Der Schönberger Musiksommer lädt ein zum Künstlergespräch mit Christoph Rodde. Seine Ausstellung „Monte Bello“ begleitet uns über den Zeitraum der 35. Spielzeit hinweg. Auf der Zielgeraden haben wir Gelegenheit, über Erfahrungen zu berichten, die wir mit dieser Ausstellung und mit dem Kirchenraum in diesem Jahr gemacht haben. Mit dabei sind Anna Luise Klafs, der Studienleiterin für Kunst & Kirche in der Ev.-Luth. Kirche Norddeutschlands, Hans-Ulrich Keßler vom „Kulturhimmel“ und unsere langjährige Kuratorin Annette Czerny. Die Moderation übernimmt Petra Haase von den „Lübecker Nachrichten“. Für das Gespräch wollen wir uns ca. 1 ½ Stunden Zeit nehmen. Mit diesem Austausch im Rücken haben wir dann noch 2 Wochen, also bis zum Ende des 35. Schönberger Musiksommers die Möglichkeit, mit „Monte Bello“ zu leben.

 

Monte Bello – Mit feinem Gespür für die nur von ihm gesehenen Zusammenhänge kombiniert Christoph Rodde Dinge und Materialien und lässt daraus eine ganz eigene Objektwelt entstehen. Darin gibt es „Wandrager“, „Wollhauben“ oder einen „Kranig“; die Begriffe sind wie die Arbeiten selbst phantasievolle Neukreationen. Klassische kunsthistorische Gattungen werden also subtil unterwandert, neue Kategorien entstehen, die der Künstler „Zweidimensional“, „Dreidimensional“ oder „Genäht & Gespannt“ nennt. Was für gewöhnlich Zeichnung genannt wird, legt der Künstler unter der Kategorie „zweidimensional“ ab und verweist damit von der Linie auf die Fläche, das Papier als Trägermedium, vom dem der Sprung in die nächste Dimension ein Leichtes ist. Eine Ausstellung bedeutet für Christoph Rodde immer auch das Entwickeln ortsspezifischer Arbeiten temporären Charakters. Seine empathische Annäherung an Räume spiegelt sich in Christoph Roddes Praxis, ihnen Namen zu geben, die auf assoziativer Ebene wirken.

 

„Man muss sich bewegen und sehen, was passiert, wenn man seinen Standort verändert“. Jede Ortsveränderung bietet neue Perspektiven und An-Sichten, aber auch die Möglichkeit, neues Material zu finden. Weggeworfenem, Aussortiertem, Vertrautem, Ausgesondertem – Resten aller Art verhilft der Künstler in seinen Arbeiten zu neuen Nachbarschaften und ungewohnten Zusammenhängen, wodurch sie mit neuartiger Bedeutung und Symbolik aufgeladen werden.

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Veranstaltungsort
Hinterstraße 4
23923 Schönberg

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