Hand­lungs­spiel­räu­me früh­neu­zeit­li­cher Fürs­tin­nen

am 18. November 2021 um 19:00 Uhr in Geesthacht

Die Biografien der Fürstinnen, die auf dem Gebiet des heutigen Schleswig-Holsteins lebten und wirkten, und deren Handeln vor dem Hintergrund des besonderen europäischen Zuschnitts ihrer Dynastien fanden in den vergangenen fünf Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Forschung. Die Referentin zeigt in ihrem Vortrag die verschiedenen Rollen, die Handlungsspielräume und die Einflussmöglichkeiten einzelner regionaler Fürstinnen der Vormoderne auf. Dadurch kann das Bild der Frauen, die oftmals nur als rein dynastische Heiratsobjekte begriffen werden, ausdifferenziert werden. Das Publikum erfährt mehr über das Agieren der Frauen auf politischem, sozialem und kulturellem Gebiet, ebenso in Hinblick auf ihre aktive Mitgliedschaft in einem interdynastischen Handlungs- und Kommunikationsraum; es erhält auch einen Überblick über die Formen ihrer Herrschaftsteilhabe zwischen Unterordnung und Selbstbehauptung.

An den Vortrag schließt sich eine Gesprächsrunde an, in der die Referentin mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Geesthacht (Anja Nowatzky) und Schwarzenbek (Petra Michalski) den Fragen nachgeht, inwieweit sich Handlungsspielräume geändert haben und welche Beziehungen zwischen historischen und heutigen Handlungsspielräumen möglicherweise gezogen werden können. Als Moderatorin fungiert Dr. Julia Dombrowski (Stadt- und Kulturmanagerin der Stadt Geesthacht). Im Anschluss an die Veranstaltung wird zu einem Gedankenaustausch bei einem kleinen Snack und Getränken eingeladen.

Eine Kooperation mit dem GeesthachtMuseum! und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Geesthacht.

Einlass ab 18.45 Uhr. Es gilt die 3G-Regel.

 

http://www.stiftung-herzogtum.de