Rosenaufstrich von rosenfeines© FEINHEIMISCH

Re­gio­na­le Ma­nu­fak­tu­ren

Wie schmeckt eigentlich der echte Norden? Um das herauszufinden, können Sie sich auf den Weg in eine unserer schleswig-holsteinischen Manufakturen machen: Probieren Sie sich durch die Vielfalt an regional produzierten Köstlichkeiten und vergewissern Sie sich selbst, wie hier mit Liebe zum Produkt gearbeitet wird.

Es gibt es noch: Das gute alte Handwerk, das für Qualität, den bewussten Umgang mit Rohstoffen und die Wertschätzung von Tier und Natur steht. In den regionalen Manufakturen in Schleswig-Holstein wird Nachhaltigkeit gelebt. Egal ob bei der Herstellung von handgerührtem Honig oder Marmeladen, dem Backen von vollwertigen Broten oder der Haltung von alten Nutztierrassen, die besonders hochwertiges Fleisch liefern. Sogar beim Naschen kann man Gutes tun – zum Beispiel indem man Bonbons oder Schokolade erwirbt, die in Handarbeit im echten Norden produziert wurden, anstatt im Supermarkt um die Ecke ins Regal zu greifen. In einigen Manufakturen können Sie außerdem dabei zusehen, wie die Produkte hergestellt werden oder sogar selbst bei der Produktion mitwirken. 

Schme­cken Sie Schles­wig-Hol­stein

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Kommen Sie auf den Geschmack – mit unseren Kulinarik-Geschichten aus dem echten Norden.

Es ist 9.30 Uhr. Sven Jacobsen zupft ein paar pinkfarbene Blütenblätter von einer der zahlreichen Rosen, die seinen Garten am Deich schmücken, und legt sie in einen Korb. Wenn der Morgentau auf den Blüten getrocknet ist, lassen sich die Rosenköpfe am besten pflücken, und die darin enthaltenen Duft- und Aromastoffe sind noch besonders intensiv. „Zur Haupterntezeit sind wir hier mit drei Leuten sechs Stunden täglich beschäftigt“, erzählt Sven Jacobsen, während er zum nächsten Strauch geht, um die besten Blüten zu erwischen. „Beginn der Erntezeit ist eigentlich Anfang Juni, dieses Jahr konnten wir wegen der Kälte aber erst um den 20. Juni herum loslegen“, so der Rosenbauer.

Im Rosengarten am Deich stehen auf 1.000 Quadratmetern ca. 650 Rosenstöcke mit 11 verschiedenen Sorten, die klangvolle Namen wie „Gräfin Hardenberg“, „Alfred Colomb“ und „Comte de Chambord“ tragen. Jede von ihnen unterscheidet sich nicht nur in der Farbe oder der Größe, sondern durch ihren Duft und ihr spezielles Aroma. Die eine duftet eher süßlich und intensiv blumig, die andere hat eine deutlich hervorstechende Zitrusnote – und diese Unterschiede schmeckt man auch. Vor über zehn Jahren haben Sven Jacobsen und seine Frau Kerstin damit begonnen, Rosenblütenaufstriche herzustellen, nachdem sie beim Stöbern nach interessanten Rezepten auf ein altes Familien-Rezept für Erdbeer-Rosen-Gelee gestoßen waren. Mittlerweile baut Sven Jacobsen auf dem ehemaligen Erdbeerhof ausschließlich Rosen für seine mittlerweile 12 verschiedenen sortenreinen Rosenblütenauftriche an, die unter dem Namen „rosenfeines“ deutschlandweit bei verschiedenen Händlern oder online erhältlich sind. Auch die gehobene Gastronomie hat längst Wind von den aromatischen Produkten des Nordfriesen bekommen.

Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 03-2015 von FEINHEIMISCH. Das Magazin.

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