Biikefeuer, © Kur- und Tourismusservice Pellworm

Biikebrennen an der Nordsee

Ganz Nordfriesland ist alljährlich am 21. Februar, dem Vorabend des Petritages, Feuer und Flamme.

Denn dann lodern an der Küste, auf den Inseln und Halligen die Biikefeuer. Mit Feuerzeichen und Punsch werden die Wintergeister vertrieben. Anschließend gibt’s deftiges Grünkohlessen in gemütlichen Restaurants.

Unser Glücksreporter Christoph Karrasch war live dabei.

Das Biikebrennen ist einer der ältesten nordfriesischen Bräuche, dessen Ursprung noch nicht endgültig geklärt ist. Vermutlich geht die Biike (Sylter Friesisch das „Feuerzeichen“) bis auf heidnische Zeiten zurück. Schon vor 2000 Jahren sollte der Opferbrand den Gott Wotan gnädig stimmen. Auf den Inseln und Halligen diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben.

Die Feuer werden heute an den einzelnen Orten von unterschiedlichen Bräuchen begleitet. So werden manchmal noch Strohpuppen verbrannt oder die Feierlichkeiten werden, wie beispielsweise auf Sylt, auf den 22. Februar ausgedehnt.

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Auszeit an der Nordsee, © Oliver Franke / www.nordseetourismus.de


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