Leuchtturm Falshöft

Der Leuchtturm Falshöft wurde im Jahre 1910 nach 2-jähriger Bauzeit als Quermarken- und Orientierungsfeuer in Betrieb genommen.

Der Turm besteht aus sich nach oben verjüngten Gusseisen-Elementen der Isselburger Hütte, die beim Bau vor Ort verschraubt worden sind. Die Gründung des aus 2 Galerien bestehenden Leuchtturmes erfolgte auf einem rot gemauerten Sockel. Zuletzt diente der Turm nur noch als «Quermarkenfeuer» und wies mit seinen beiden Sektoren auf die Untiefen vor Kalkgrund und dem Bredgrund hin, welche aber ebenfalls durch den Leuchtturm Kalkgrund bezeichnet werden.

Nur 92 Jahre verrichtete das Leuchtfeuer Falshöft seinen aktiven Dienst für die Schifffahrt in der Flensburger Förde. In Zeiten von Navigation durch GPS haben die Leuchtfeuer an den Küsten in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren. So wurde auch das Feuer des Leuchtturmes Falshöft am 1. März 2002 gelöscht.

Heutzutage ist der Leuchtturm ein Museum und gleichzeitig der ideale Ort für Hochzeiten.