Biikebrennen
Ganz Nordfriesland ist Feuer und Flamme, wenn an der Küste, auf den Inseln und Halligen die Biikefeuer lodern. Mit den Feuerzeichen und Punsch werden die Wintergeister vertrieben, anschließend gibt’s ein deftiges Grünkohlessen in gemütlichen Restaurants.
Das Biikebrennen ist einer der ältesten nordfriesischen Bräuche. Die Biike (Sylter Friesisch das „Feuerzeichen“) geht bis auf heidnische Zeiten zurück. Schon vor 2000 Jahren sollte der Opferbrand den Gott Wotan gnädig stimmen. Auf den Inseln und Halligen diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben.
Die Feuer werden heute an den einzelnen Orten von unterschiedlichen Bräuchen begleitet. So werden manchmal noch Strohpuppen verbrannt oder die Feierlichkeiten werden, wie beispielsweise auf Sylt, auf den 22. Februar ausgedehnt.
Eine Übersicht der Biikefeuer an der nordsee* finden Sie
hier
.
Downloads
- Biikebrennen 2012 (69.14 kB)
Von Wotan zu den Walfängern - Ursprung der Biike »
Verabschiedung von Seeleuten oder Austreibung des Winters – um die Entstehung des Biikebrennen ranken sich viele Legenden.
Mehr »




















































